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 Klostergut Gronau, oder zumindest dieser Ort, wurde wohl schon von alten keltischen Kulturen genutzt und besiedelt. Später , um das Jahr 200, kamen die Römer. Zum Kloster kam dieser Ort erst. um 1130.

 

Das Kloster Gronau in der heutigen Großgemeinde Heidenrod in Hessen wurde wahrscheinlich um 1130 von Benediktinern aus der abtei michaelsberg in Siegburg als Hauskloster der Grafen von Katzenelnbogen gegründet. Es ist 1252 erstmals urkundlich als „Grunowe“ (grüne Aue) erwähnt und war nach dem Chorherrenstift Sankt Goar das älteste Kloster der Niedergrafschaft Katzenelnbogen

 

Nach dem Aussterben der Katzenelnbogener Grafen fiel deren Besitz im Jahre 1479 an die Landgrafschaft Hessen. Am 19. Dezember 1527 ließ Landgraf Philipp I. von Hessen eine Synode für das Vierherrische Land in Gronau einberufen, um durch seinen Hofprediger und Visitator Adam Krafft die Reformation im Vierherrischen einführen zu lassen.

1537 löste Philipp das Kloster auf. Im Jahre 1542 ließ er es in ein „Hohes Hospital“ für Männer umwandeln. Zu dieser Zeit besaß Gronau u. a. 391 Morgen Ackerland, Gärten und Wiesen, Weinberge am Rhein, 60 Waldstücke, einen auswärtigen Klosterhof, 4 Mühlen, und Hof- und Lehnsgüter in 42 Ortschaften. Innerhalb der Umfassungsmauer sollen sich 19 Gebäude befunden haben. 1549 wurde eine Zehntscheune errichtet.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Hospital so sehr zerstört, dass es nicht mehr als solches nutzbar war. Die Reste der zerstörten Gebäude wurden als Baumaterial abgetragen und weiterverwendet; nur noch wenige Grundmauern blieben zurück. Die bisher dem Hospital Gronau zustehenden Einkünfte wurden nunmehr an das Hohe Hospital in Haina abgeführt.

Das ehemalige Kloster wurde zum Hofgut umgewandelt und verpachtet, später verkauft. Die Kirche diente noch bis 1813 dem Gottesdienst. Auch nachdem die ehemalige Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1816 an das Herzogtum Nassau fiel, blieb Gronau kurhessisch. Bis 1984 wurde auf Klostergut Gronau Landwirtschaft betrieben. 

 

 Foto von Juli 1981

 

Seit 2001 ist ein gastronomischer Betrieb mit Übernachtungsmöglichkeit („Freizeithaus Klostergut Gronau“), einem kleinen Museum und Biergarten im Klostergut zu finden. Gelegentlich finden Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen statt, die von einem Verein („Kultur im Kloster e. V. i.G.“) organisiert werden.

(Quelle: Wikipedia)

 

 Link zu unserer ausführlichen Chronik :

---> Klostergut gronau - Chronik - Leben an der Bäderstraße  <---

 

 Foto von Feb. 1987

 

Übersicht-Zeittafel:

1130 : Gründung von Gronau als Hauskloster der Grafen von Katzenelnbogen durch Benediktinermönche aus Siegburg.

1252 : Der Name des Klosters wird zum ersten Male urkundlich erwähnt (Grunowe).

1318
: Die Gronauer Mönche gewähren größere Beiträge zum Bau eines Altars in Bensheim ( Beleg für Reichtum des Klosters)

1479 : Das Grafengeschlecht der Katzenelnboger stirbt aus. Kloster Gronau fällt als Erbe den Landgrafen von Hessen zu.

1508 : Gronauer Pestblatt (Hinweis auf eine große Pestepidemie in und um Gronau)

1527 : Synode zu Gronau : Einführung der Reformation im gesamten Gebiet der Niedergrafschaft Katzenelnbogen.

1537 : Die Mönche legen ihren Ordenshabib ab. Landgraf Philipp von Hessen löst das Kloster auf.

1542 : Gronau wird ein hohes Landeshospital für Männer umgewandelt.

1549 : Baubeginn der Zehntscheune.

1618 - 1648 : Gegen ende des 30 jährigen Krieges werden die Gebäude so stark beschädigt, dass sie nicht mehr als Hospital genutzt werden konnten. Die Einkünfte an Zehnten pp. werden hiernach an Haina abgeführt. Die Materialien der zerstörten Gebäude werden als Baumaterial abgetragen, sodass nur noch wenige Grundmauern Zeugnis abgeben.

1675 : Anton Veltens tritt als Pächter auf, Gronau wird zum Klostergut.

1816 : Die Niedergrafschaft-Katzenellnbogen fällt an Nassau, Gronau bleibt jedoch kurhessisch.

1843 : Klostergut Gronau gehört Franz Forsboom, der es dann an den Fürsten zu Wied verkauft.

1935 : Familie Senker aus Essen erwirbt Das Kloster samt dem ausgedehnten Ländereien von ca. 400 Morgen.

1965 : Als Folgepächter nach Fam. Weidemann und später Fam. Hofheinz, tritt Karl-Heinz von Nell seine Pacht an, zunächst um Landwirtschaft zu betreiben. Er kauft nur den Hof Klostergut Gronau 1973 .

1985 : Die Landwirtschaft wird aufgegeben , das Freizeithaus entsteht.

           Manche alte Schriften sprechen vom Klosterhof oder vom Klosterhof  Gronau gemeint ist dabei aber immer das Klostergut Gronau.  

 

 

... unsere Interessengemeinschaft  Kultur im Kloster   hat eine   "Kleine Ausstellung"   in der alten Zehntscheune, zeigt Ihnen Zeugnisse aus längst vergangenen Zeiten aus der Landwirschaft im Klostergut Gronau. Die  KiK-Interessengemeinschaft  macht  Aktivitäten und umfasst  Interessierte für ; .... Regional- Geistes-u. Klostergeschichte;... die "Aktiv-KiK´s" mit Exkursionen in die Region und Gedankenaustausch über "Gott und die Welt" ...... und unsere; ... "KiK-Kreativwerkstatt", .... für Foto, Malen und Zeichnen, alte Geräte u. Technik - sowie Musik und Lyrik....

Anregungen und die Anwesenheit  zu  unseren  Aktivitäten und Treffen  ist  unbedingt erwünscht ...

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 Farbzeichnung der Hofeinfahrt  um ca.1950, mit kompletter Ansicht des Torpförtner- oder auch Schäferhaus genannten Gebäudes re. neben dem Tor. 1977 wurde das marode  Fachwerk und Satteldach abgetragen.

 

 

 ... alte Fotos vom Klostergut Gronau, diese zeigen u.a. nicht mehr vorhandene Gebäudeteile am Haupthaus und die Reste der 1968 abgerissenen alten Klosterkirche.

 

 

 ... Ausschnitt aus einem colorierten Holzstich von Mekator von 1585 (Foto)

 

 

... der ganze Holzstich von Mekator von 1585 (Foto)

 

 

Kupferstich von Merian aus einem Buch  Titel: "Hassia Superior " von 1630

 

 "Hassia Superior - Merian - Kupferstich Karte" - 1638

 

 

 

 Hassia Superior et Moguntinus - J. Blaeu, 1659-72

 

 

Das "Pestblatt" von 1508, es zeigt den Hl.Sebastian, der seit dieser Zeit als Schutzpatron, neben der hl. Maria, erwähnt wird. Eine "Sebastians-Reliquie" (eine in Silber gefasste Hauptplatte) wurde bis zur Schießung 1537 verehrt, diese befindet sich jetzt in Koblenz.



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Klostergut Gronau  | e-Mail: vonnell@gmx.de / Tel: +49 (0)67 72 - 84 79